Bernhard Weber und Jens-Peter Schliemann

Bernhard Weber

geboren 1969 in Köln als Karnevals- und Käsemuffel
Kindheit geprägt durch starkes Brettspieldefizit aufgrund mangelnder Spielauswahl  
mit Volljährigkeit Wiederentdeckung der Spielleidenschaft und des Käses als leckeres Nahrungsmittel (Verzehr der ersten Pizza mit Käsebelag)
inspiriert durch Studien der Geographie und Stadtplanung zu seinem ersten Spiel, das 1996 als Prototyp Boomtown den damals im deutschsprachigen Raum einzigartigen Spieleautorenwettbewerb gewann
autodidaktische Bildung zum Fachsimpel für praktische Ludologie

Jens-Peter Schliemann

Hobbies:

Bernhard Weber:
neben den Brettspielen noch anderes Spiel: Pianospiel, Hörspiel, Schauspiel, Lichtspiel, Badminton, Billard, Boule, Minigolf, Tischtennis, Kegeln
Musik hören, Wandern/Spaziergänge

 
Jens-Peter Schliemann:

Spiele, die ich auf eine einsame Insel mitnehmen würde:

Bernhard Weber:
Take it easy: nicht nur, weil ich es auch alleine spielen kann
Looping Louie (und viele Batterien): nicht nur, weil man den Motor auch für etwas anderes nutzen kann
Karriere-Poker: nicht nur, weil einer ja die unangenehmen Arbeiten auf der Insel machen muss
Burg Appenzell: nicht nur, weil man mit dem Schachteleinsatz auch Regenwasser aufsammeln kann
Blokus: nicht nur, weil man die schönen bunten Kunststoffsteine zur Not bei den Eingeborenen auch gegen etwas anderes tauschen kann (z.B. Glasperlen?)

Jens-Peter Schliemann:

Woher ich meine Ideen für Spiele bekomme:

Bernhard Weber:
Gute Ideen kommen beim entspannten Teetrinken auf der Couch oder beim Spazierengehen

Jens-Peter Schliemann:

Ich spiele gerne, weil:

Bernhard Weber:
... weil ich dadurch mein Grundbedürfnis zu spielen befriedigen kann.

Ich erfinde Spiele, weil es eine spannende herausfordernde Tätigkeit ist. Weil es Spaß macht, Lösungen zu entwickeln. Die eigentliche Spielentwicklung ist für mich Arbeit in ihrer idealen Form: sie fordert heraus, macht aber keine wirkliche Mühe. Sie ist zeitlos, weil in diesen Augenblicken des Sichselbstvergessens die Zeit still steht. Die Freude über die Ahnung einer entwicklungsfähigen Idee, das manchmal ungeduldige frühe Aufstehen um weiterzuarbeiten. Das Basteln  eines Prototypen und der Moment, wenn er denn endlich fertig ist. Die Spannung beim ersten Test: wie werden die Spieler reagieren? Auch die Enttäschung gehört dazu, wenn die Daumen nach unten zeigen. Lernen, mit Kritik umzugehen und noch viel mehr … lernen …

Jens-Peter Schliemann:


Das war mein erstes Spiel:

Bernhard Weber:
Downtown

Jens-Peter Schliemann:

Spiele

  • 2007 Burg Appenzell
  • 2008 Cheezy Gonzola