Neue Spiele im Herbst - vorgestellt in Essen 2014

Fit für den Winter mit Socken Pfeffern - Spielspaß für die ganze Familie

Socken Pfeffern, Beasty Bar und Mangrovia für die ganze Familie und Spielbegeisterte

21. Oktober 2014

Auf der für die Spieleverlage bedeutenden Spiel 2014 in Essen stellte der Münchner Zoch Verlag kreative Spiele für Familien und spielbegeisterte Menschen vor. Für anspruchsvolle Spielerunden laden „Mangrovia“ und die Neuauflage von „Manila“ ein. Sie entführen in ferne Inselwelten. Aber auch „leichtfüßige“, mit viel Witz ausgestattete Spiele wie „Beasty Bar“, „Bite Night“, "Sushi go" oder das actiongeladene In- und Outdoorspiel „Socken Pfeffern“ gehören zu den Herbstneuheiten. Ab sofort ist auch die App für das Kultspiel „Geistesblitz“ für Apple und Android verfügbar. Infos: www.zoch-verlag.com.

Mangrovia – unterwegs auf dem Götterpfad
Sechs Inseln mit Anlegestellen

Seit Urzeiten gelingt es einem Stamm nach überlieferten Sitten und Bräuchen die intakten Kräfte der Natur zu erhalten. Mit Hütten auf den Götterpfaden und Amuletten an geweihten Orten soll jetzt ein neuer Häuptling gekürt werden. „Mangrovia“, das neue Spiel aus dem Zoch Verlag, ist eine Mischung aus Mehrheiten-, Sammel- und Worker-Placementspiel. Die Spieler wandeln auf den Pfaden der Urahnen.

Ein großer Spielplan mit einem Archipel aus sechs Inseln entführt in eine bezaubernde Inselwelt mit Platz für einsame oder zusammen stehende Hütten – doch nicht überall darf uneingeschränkt gebaut werden. Und nur ein Spielstein entscheidet über die Aktivitäten und deren zeitliche Abfolge. Dabei stehen vier Aktionen zur Wahl: Karten ziehen, Hütten errichten, Amulette sammeln, Auswahl bebaubarer Landschaftstypen verändern. Dabei bringt der Bau von Hütten Häuptlingspunkte ein. Sieger ist, wer die meisten Häuptlingspunkte sammeln kann.

„Mangrovia“ mit seinem schön illustrierten Spielplan und mit seiner anspruchsvollen Spielidee eignet sich für 2 bis 5 Spieler und Familien mit Kids ab zehn Jahren. Autor ist Eilif Svensson aus Norwegen, Dauer: 60-90 Minuten. Illustration: Victor Boden. Preis zirka 30 Euro.


Manila – ein fernöstlicher Handelswettstreit
Spekulieren, absahnen, havarieren

„Manila“ ist eine Neuauflage des 2005 erstmals bei Zoch erschienenen Spiels von Franz-Benno Delonge. Ein anspruchsvolles Spiel für Familien und Zocker. Bei diesem spektakulären Handelswettstreit für drei bis fünf Spieler ab zehn Jahren geht es um Güterladungen, die auf dem Seeweg verschifft werden sollen. Sie laufen dabei aber Gefahr, im Lager zu verstauben oder auf hoher See Schiffbruch zu erleiden. Während die Spieler auf Erfolg oder Misserfolg spekulieren, entscheidet der Würfel über das Schicksal der Kähne. Denn als Aktieninhaber begehrter Handelswaren wie Muskat, Jade, Ginseng und Seide schließen die Spieler Wetten auf die drei vollbeladenen Frachtschiffe ab, die beladen ihre Seereise nach Manila antreten. Ungewiss ist allerdings das Leben auf hoher See. Die angeheuerten Bootskapitäne sind weder wirklich seetüchtig noch begabt. Und lauernde Piraten kapern ganze Schiffsladungen.

Als Hafenmeister darf man Aktienanteile erwerben und bestimmen welche Ware den Hafen verlässt. Alle anderen Spieler haben die Wahl: Entweder sie schleusen ihre Komplizen an Bord der Kähne oder mieten Hafen- oder Werftfelder an oder versuchen als Versicherungsmakler Prämien zu kassieren.

Im Gedenken an den 2007 verstorbenen, erfolgreichen Autor und aufgrund wiederholter Nachfragen aus dem In- und Ausland hat man sich für diese Neuauflage entschlossen. „Wir haben dieses Spiel schon immer geliebt“, sagt Verleger Albrecht Werstein. Etwas modifiziert wurde die Regel und es gibt mehr Geld für die Spekulationen. Das mit reichlich Spielmaterial ausgestattete Auktionsspiel „Manila“ von Franz-Benno Delonge ist für 3 bis 5 Spieler ab 10 Jahren spielbar und dauert zirka 60 Minuten. Illustration/Grafik: Victor Boden. Preis zirka 25 Euro.


Auf dem Drehband – Sushi go
Sushi, Sashimi und California Rolls

Wie im echten Leben, suchen sich beim Kartenspiel Sushi Go die Spieler ihre Lieblingssushi-Stückchen aus und lassen den Rest an sich vorbeiziehen. Durch das Sammeln verschiedener Sets – von Maki Rollen und Tempura über Sashimis, Nigiris und Muscheln bis zu Wasabi – versuchen die Sushifreunde möglichst viele Punkte zu ergattern. Als krönender Abschluss nach drei Durchgängen werden die meisten Pudding-Karten auch noch belohnt.

„Sushi Go!“ aus dem Zoch Verlag ist eine Lizenz von Gamewright. Autor des für 3 bis 5 Spieler ab 8 Jahren geeigneten Kartenspiels ist der Australier Phil Walker-Harding. Dauer: zirka 20 Minuten. Illustration: Tobias Schweiger. Preis zirka 12 Euro.


Beasty Bar
Die Kultbar lockt. Vor der Türe wird gedrängelt 

In Partystimmung sind Löwen, Zebras und Affen – sie alle wollen in die „Beasty Bar“. Sie haben sich fein herausgeputzt, kommen im Smoking oder tragen ihr bestes Hawaiihemd. Aber für alle heißt es: hinten anstellen. Daher wird gedrängelt. Jedes Tier mit seiner ganz eigenen charakteristischen Stärke: So können etwa Kängurus andere Tiere überspringen, Affen rotten sich zusammen, Robben vertauschen Ein- und Ausgang, während sich Krokodile bis zum Einlass „durchfressen“. Und Chamäleons nehmen die Charaktereigenschaft anderer Tiere an.

Witzig illustriert und mit taktischen Elementen gespickt, ist „Beasty Bar“ von Zoch ein schönes Spielerlebnis. Ziel der Spieler ist es, möglichst viele der zwölf Tiere in die Beasty Bar zu bringen. Dazu wägen die Spieler ab, wann der jeweils günstigste Zeitpunkt ist, bestimmte Tiere in die Warteschlange vor dem Bareinlass einzureihen. Ist die Zahl der Wartenden auf fünf Tiere angewachsen, gelangen die ersten beiden Tiere durch das „Heaven’s Gate“ in die Bar, und das am Ende der Schlange stehende Tier wird nach Hause geschickt.

„Beasty Bar“ ist ein kleines gemeines Kartenspiel für Familien bei dem man so manche tierischen Charaktereigenschaften bei sich selbst erkennen kann. Autor ist Stefan Kloß. Geeignet für 2 bis 4 Spieler ab 8 Jahren. Dauer: zirka 20 Minuten. Illustration: Alexander Jung. Preis zirka 15 Euro.


Bite Night
Jeder Biss zählt – ein heimliches Rendezvous

Särge, Jungfrauen, Mönche und Knoblauch – „Bite Night“ hält chaotische Action für drei und vier Spieler bereit. Jedes Rendezvous wird heimlich getroffen: Runde für Runde wählen die Spieler ihr Spielziel durch verdecktes Auslegen einer Rendezvouskarte. Bei den folgenden Schnapprunden nach den Mondplättchen heißt es blitzschnell zugreifen, um das zu bekommen, was man will oder nehmen muss, was übrig bleibt. Das Ziel kann sich im Spielverlauf immer wieder ändern, denn wertvoll sind am Ende bestimmte Farb- und Symbolkombinationen. In diesem actionreichen Spiel geht es um die geschickte Kombination von Action, Taktik und Glück.

„Bite Night“ von Ronald Wettering eignet sich für Familien und Gelegenheitsspieler. Für 3 bis 4 Spieler ab 8 Jahren. Dauer zirka 20 Minuten. Illustration: Ben Beck. Preis zirka 18 Euro.


Socken Pfeffern
Gegen kalte Füße: ein Actionspiel für die kalte Jahreszeit

Gegen kalte Füße im Winter helfen die fliegenden Socken von Zoch. Bei „Socken Pfeffern“, auch bekannt als Flying Sox, fliegen draußen wie drinnen die Socken.

Bei diesem Actionspiel von Frank Bebenroth pfeffern Spieler jeden Alters ihre Socken im schrill-bunten Spezialdesign in Richtung Waschmaschine. Gefüllt werden sie für eine optimale Flugbahn mit kleinen Säckchen. Wer die wenigsten Versuche zum Einlochen braucht, gewinnt – eine Art Golfspiel fü die ganze Familie. Die Waschmaschine ist aus Metall, die Wurfsocken sind waschbar und die Säckchen zum Sockenstopfen mit hochwertigem Granulat gefüllt. Parcours und Regeln dieses gewitzten Wurfspiels sind so individuell wie die Sockenpfefferer selbst.

Socken Pfeffern ist ein Allwetter-Actionspiel von Frank Bebenroth für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren. Dauer zirka 45 Minuten. Illustration: Zoch Verlag. Preis zirka 28 Euro.


Geistesblitz – die App
Kultspiel jetzt auch für Apple und Android

Wer seine Hirnzellen tanzen lassen will, liegt mit „Geistesblitz“ genau richtig – es fordert geistreich zum Gehirnjogging auf. Das Kult gewordene Reaktionsspiel ist jetzt auch unterwegs und auf jeder Party auf dem Smartphone oder Tablett spielbar. Die App wurde in kooperativer Zusammenarbeit mit dem Autor Jacques Zeimet, Zoch und Terra Infinity entwickelt.

„Geistesblitz“ entführt ins Wohnzimmer des Schlosses mit einer Flasche, einer Maus, einem Sessel, einem Buch und einem Geist. Die Spieler sammeln Punkte, indem sie schneller als alle anderen die gesuchte Figur schnappen. Wer am Ende die meisten Punkte hat, gewinnt. „Die Kombination aus der Real-Time-Mechanik, Spieldynamik und Thema machen das Spiel für eine digitale Umsetzung besonders geeignet“, sagt der Entwickler Ewgeniy Oganian. Zu den besonderen Herausforderungen gehörten, dass das Spiel „parallel für Android/iOS/Amazon Fire entwickelt wurde und mit den unterschiedlichsten Auflösungen laufen muss“, sagt Oganian. „Desweiteren wollten wir die Haptik des Originalspiels in der digitalen Umsetzung beibehalten. Auch unsere Swipe-Mechanik ist uns, glauben wir, sehr gut gelungen.“

Das Spiel verfügt über vier Schwierigkeitsstufen, HD Grafik, coole Soundeffekte, Einzelspielermodus, online Mehrspielermodus (spielbar cross-platform iOS/Android/KindleFire), Hotseat-Spielmodus für bis zu 6 Spieler sowie einem besonderen online Spielmodus vs. Welt und bietet Achievements, Statistiken und Ranglisten.

Die App läuft auf jedem iOS/Android/Amazon Fire Smartphone oder Tablet und ist in folgenden Sprachen erhältlich: English, Deutsch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Japanisch, Chinesisch, Koreanisch, Ukrainisch, Russisch.

Preis im Google und App-Store: 2,69 Euro. Erforderlich iOS 5.1 oder später / Android 2.2 oder später.


Info: Zoch Verlag, 80333 München, www.zoch-verlag.com

Für Journalisten

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Susanne Heiss
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