Spinderella – ein dreidimensionales Spiel mit magnetischer Anziehung

Begehrter Kritikerpreis geht an Zoch

Hamburg / München, 8. Juni 2015

„Spinderella“ von Zoch ist zum „Kinderspiel des Jahres 2015“ gekürt. Dies gaben die Juroren der „Jury Spiel des Jahres“ bei der heutigen Preisverleihung am 8. Juni in Hamburg bekannt. Dieser begehrte Kritikerpreis für Kinderspiele wurde jetzt zum 15. Mal vergeben. Er ging nicht zum ersten Mal an den Münchner Verlag Zoch.

In diesem dreidimensionalen Spiel für Kinder ab sechs Jahren seilen zwei Spinnen ihre kleine Schwester Spinderella ab. Mithilfe eines Seilzuges und ihrer magnetischen Anziehungskräfte hilft Spinderella mit ihren zwei Geschwistern den Kindern beim Fangen der gegnerischen Ameisen. „Die lauernde Spinne direkt über dem Ameisentreck sorgt für ein permanentes Kribbeln“, argumentiert die Jury. „ Ärgere ich mit ihr die Mitspieler? Oder bringe ich meine Ameisen ins sichere Ziel?“

Der französische Autor Roberto Fraga ist kein Unbekannter in der Spieleszene. Erstmalig ist aber ein Spiel von ihm bei Zoch gelandet. „Wir freuen uns, diesen kreativen Autoren bei uns zu haben. Es war eine wunderbare Zusammenarbeit“, sagt Verleger Albrecht Werstein. Zwar antwortet Fraga auf die Frage, ob er Spinnen möge, mit einem klaren „Nein“, die Aktivität der Spinnen aber faszinierte ihn. „Beim Lesen eines Buches seilte sich über mir eine Spinne ab“, erzählt Fraga. „Da wusste ich, dass ich diese natürliche Bewegung in einem Spiel einbinden möchte. Das war bereits vor fünf oder sechs Jahren.“

Die kleine Spinderella zieht alle Spieler in ihren Bann: Spinderella ermöglicht in diesem dreidimensionalen Aufbau ein spannendes Spiel mit den Ameisen auf dem Boden. Tagein, tagaus wuseln sie über den Waldboden und versuchen dem Netz der Spinnen zu entkommen. Während jedes Kind seine eigenen drei Krabbler schnell ins Ziel bringen möchte, fangen sie gleichzeitig mit der über dem Waldboden lauernden Spinderella die Ameisen der Mitspieler ein. Schützen können sich die kleinen Marathonläufer nur unter einem Rindenstück. Auch taktisches Geschick ist gefordert: Bei jedem Spielzug wird neu entschieden, ob Spinnen oder Ameisen und vielleicht auch das Rindenstück bewegt werden.

Die originelle Spielidee fordert Kinder ab sechs Jahren zum taktischen Mitdenken heraus – und etwas Würfelglück gehört natürlich auch dazu. Der zweigeschossige Spielaufbau von „Spinderella“ ist außergewöhnlich und besticht durch eine wunderbare Farbgebung von der Illustratorin Doris Matthäus.

„Spinderella“ – ein dreidimensionales Kinderspiel
Autor: Roberto Fraga
Illustration: Doris Matthäus
Für 2 bis 4 Spieler ab 6 Jahren.
Spieldauer: ca. 20 Minuten
Preis zirka 30 Euro, seit März 2015 im Handel

Der Autor Roberto Fraga lebt mit seiner Frau Florence in dem hübschen Hafenstädtchen Saint Malo in der Bretagne. Der 55-jährige Autor ist Vater von zwei Kindern. Er studierte Industriedesign und ist ausgebildeter Handelsmarineoffizier. Zu seinen Hobbies gehören Tauchen, Fußball, Reisen und Spiele erfinden. Nachdem Fraga 40 Jahre lang Spiele entwickelte, hing er 2010 seinen Job als Kapitän auf einem Küstenwachboot an den Nagel. Er ist kein Unbekannter in der Spieleszene. Im Jahr 2000 erschien Drachendelta, das in Folge in der Auswahlliste der Jury Spiel des Jahres aufgenommen wurde. Erstmalig ist aber ein Spiel von ihm bei Zoch gelandet, ein Wunsch, den er schon lange gehegt hatte. 

Die Grafikerin Doris Matthäus wohnt in ihrer Heimatstadt Erlangen, wo sie am 3. April 1963 geboren wurde. Als freie Illustratorin und Spielentwicklerin ist sie in der Welt der Brett- und Kartenspiele schon lange eine feste Größe und hat bei Zoch schon viele Spiele entwickelt. Zu den von ihr illustrierten Spielen gehören Klassiker wie „Carcassonne“ und „Zicke Zacke Hühnerkacke“. Herausragend die Tierwelt bei Zoch in der Hühnerreihe, die mit dem bis heute erfolgreichen Kinderspiel 1998 an den Start ging. Neben dem Dauerbrenner „Heckmeck am Bratwurmeck“ ist sie bei weiteren erfolgreichen Familien- und Kinderspielen wie „Zapp Zerapp“, „Hickhack im Gackelwack“ und „Didi Dotter“ federführend in der Darstellung der Zoch'schen Grafik gewesen. Im Eigenverlag SPIELE VON DORIS & FRANK erschienen ebenfalls einige erfolgreiche in Eigenregie gemeinsam mit ihrem Ehemann entwickelte Spiele: etwa „Zoff im Zoo“, „Ursuppe oder auch „Mü & Mehr“.  

Für Journalisten

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